
Aus dem weiten Umfeld der Stadt Berlin, aus den unmittelbaren Nachbarschaften der Kieze ebenso wie aus anderen Stadtteilen, engagieren sich Menschen in Projekten, welche die Versöhnungsgemeinde angeregt hat. Zu ihnen gehört das seit 2005 bestellte Roggenfeld an der Kapelle. Es hat inzwischen internationale Resonanz und Nachahmung gefunden.
Andere Projekte sind jünger, wie der 2015 angelegte urbane Gemeinschaftsgarten NiemandsLand. Für den Nachbarschaftsraum „Alte Waschküche“ im nahen Weddinger Ackerkiez hat die Versöhnungsgemeinde 2019 die Trägerschaft übernommen. 2020 entstand das „Mosaik der Versöhnung“: ein Spazierweg entlang von elf Denkzeichen der Berliner Teilungszeit, die mit der Kirchengeschichte an der Bernauer Straße verbunden sind.
Projekte im Kiez
Roggenfeld
Was im Frühjahr 1990 mit der Aussaat von Lupinen im Mauerstreifen begann, hat die Versöhnungsgemeinde später als Teil der Gemeindearbeit aufgenommen: Im Todesstreifen sollte wieder etwas wachsen.
Waschküche im Brunnenviertel
Die „Waschküche“ im Brunnenviertel ist ein Ort der Begegnung im Ackerkiez, in Trägerschaft der Versöhnungsgemeinde.
Garten NiemandsLand
Vom Niemandsland an der Grenze im kalten Krieg zum freien Niemands-Land. Wo einst geschossen wurde, blüht heute ein Garten.
Mosaik der Versöhnung
Das Mosaik ist ein Spaziergang der Sie innerhalb einer Stunde an elf Denkzeichen aus der Teilungszeit an der Bernauer Straße entlangführt.
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Roggenfeld